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1. Einführung - warum DNS?Hier habe ich 2 Internet-Adressen:
Welche von beiden wisst Ihr morgen noch? Da es den meisten Menschen schwer fällt sich Zahlen zu merken, fällt es uns auch schwer IP-Adressen auswendig zu lernen. IP-Adressen sind nicht nur schwierig zu merken sondern erhöhen auch die fehlerhafte Eingabe. Es fällt uns Menschen leichter uns einen Domainnamen einzutippen. Das ist der Grund warum ein System zur Namensauflösung entwickelt wurde, das Domain Name System. Die Aufgabe dieses Systems besteht also darin den Domainnamen in eine IP-Adresse umzuwandeln. 2. Prinzip der NamensauflösungEine Domain ist folgendermassen aufgebaut: www.lugmu.ch.
In der Praxis gibt es nun verschiedene Varianten dieser Namensauflösung. Hosts-Datei: Die einfachste und günstige Variante zur Namensauflösung ist der Einsatz der Hosts-Datei. Diese Datei ist auf jedem Rechner, ob Windows oder Unix, vorhanden. Beim Einsatz in einem kleinen Netzwerk lohnt sich er Betrieb eines DNS-Servers nicht. Darum ist die Hosts-Datei der ideale Ersatz. Auf jeder Workstation im Netzwerk werden die IP-Adressen und Domains aller Rechner eingetragen. Beim Hinzufügen einer weiteren Workstation im Netzwerk muss diese in allen Hosts-Dateien wieder hinzugefügt werden. Durch diesen Umstand ist diese Methode im Internet nicht möglich. Oder stellt dir vor du musst in deiner Hosts-Datei alle Domainnamen der ganzen Welt eintragen; pro Domain sind es schnell einmal 3-10 Einträge. Ist deine Harddisk gross genug??? Weiter erhälst du jedesmal, wenn irgendwo auf der Welt eine Änderung passiert eine Mitteilung, damit du deine Datei anpassen kannst - Ich verspreche Dir, du kommst nicht mehr zum surfen ;-( Die Hosts-Datei wird immer als erstes abgefragt! DNS-Server: DNS-Server - auch Nameserver gennant - kommen in grösseren Netzwerken und im Internet zum Einsatz. Hier werden die Informationen zentral dezentralisiert. D.h. Jeder DNS-Administrator pflegt die Einträge "seiner" Domains auf dem eigenen DNS-Server. Dieser Server seinerseits kann die Namensauflösung für den Client direkt machen, oder er gibt die Daten an andere DNS-Server weiter. Hat der abgefragte DNS-Server die Information nicht selber als Zone gespeichert gibt er die Anfrage an den nächsten DNS-Server (Forwarder) weiter. Ist die Information bei keinem Forwarder vorhanden, kommen die ROOT-Server zum Einsatz. Es sind ca. 14 ROOT-Server vorhanden. Diese lösen die Domain . auf und leiten an den TLD-Root-Server (Switch bei .ch) weiter. Dort sind die DNS-Server für die jeweilige Second Level Domain registriert. Die Anfrage wird also weiter an diesen geleitet. Dieser wiederum hat die Zone für diese Domain, in welcher der Host eingetragen ist. Jetzt sind alle Informationen gesammelt, und die IP-Adresse wird dem Client gemeldet. 3. Ablauf der Namensauflösung Die folgende Darstellung zeigt den konkreten Ablauf der Namensauflösung nach Eingabe einer URL in Browser: René Caspar / 27.01.2002 |
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