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LUGMU - IP basierte Netzwerke, Einführung

Hier eine Zusammenfassung des Vortrages vom 3. Juli 2001. Verfügbar ist zudem eine Seite wo's um die Berechnung von Netzwerk-Masken geht.

Zum Verständnis des Internets ist es notwendig, sich über die grundlegende Funktion von IP basierten Netzwerken klar zu werden.

Dazu reicht es im wesentlichen, zu begreifen, dass das Internet ein Netzwerk von Netzwerken ist. Diese Aussage verwirrt zunächst einmal, andererseits bringt sie das wesentliche des Internets zum Ausdruck.

Das Internet ist in der Tat nichts anderes als ein weltweiter Zusammenschluss von Computer Netzwerken. Um einen Computer also im Internet anzuschliessen, geht es ausschliesslich darum, den fraglichen Computer im "eigenen" Netzwerk einzubinden, die Verbindung mit anderen Netzwerken geschieht dann über sogenannte Router, ein Gerät auf welches noch eingegangen wird.

Was aber ist das eigene Netzwerk?

Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten. Man muss zwei Fälle unterscheiden:

  1. Entweder man wählt sich mit einem Computer via Modem, ISDN, ADSL oder einem Kabelmodem direkt bei einem Internet Provider, in diesem Fall präziser dem "Zugangsprovider" ein. In diesem Fall wird der Computer direkt Teil des Netzes des Zugangsproviders. In der Regel geschieht dies mittels des sogenannten Point to Point Protocol (PPP) welches die ganz TCP/IP Konfiguration für den eigenen Computer übernimmt. Der nächste Router ist dann derjenige des Zugangsproviders, dessen Konfiguration obliegt als dem Provider. Dieser Fall wird in diesem Vortrag nicht behandelt.
  2. Man hat ein eigenes Netzwerk, beispielsweise einer Firma. In diesem Fall muss man einerseits das eigene Netzwerk richtig konfigurieren, andererseits muss man dieses Netzwerk dann über eine spezielles Gerät "Router" genannt mit dem Netzwerk des Zugangsproviders verbinden. Dieser Fall wird hier behandelt.
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